Demokratie & Gesellschaft

Demokratieförderung kann nicht früh genug beginnen und (demokratische) Werte spielen dabei eine wichtige Rolle. Auch im alltäglichen Leben sind sie zu finden: Sie spiegeln sich in unser aller Verhalten wieder und beeinflussen das Zusammenleben in der Schule und Familie. Durch eine Auseinandersetzung mit den (eigenen) Werten entsteht eine Orientierung für unser Handeln und Bewusstsein für den Umgang miteinander. Dieser Umgang miteinander kann auch den Simulationsspielen analysiert und hinterfragt werden.

  • ab 14 Jahre
  • Dauer: ca. 1,5 – 2 Stunden

Ihr landet als Geflüchtete auf einer unbewohnten Insel und sollt Regeln für eine neue Gesellschaft aufstellen. In Kleingruppen löst ihr gemeinsam Rätsel rund um Demokratie, Zusammenhalt und Toleranz und knackt verschlüsselte Anweisungen. Nur wenn ihr gut kommuniziert und als Team zusammenarbeitet, erreicht ihr euer Ziel, den Gipfel. Die Fluchtursachen, die euch auf die Insel gebracht haben, zeigen euch, warum solidarische Regeln so wichtig sind. Am Ende entscheidet ihr gemeinsam: Welche Regeln braucht eine Gesellschaft, in der alle gut zusammenleben können?

Das Spiel ist für eine Gruppenstärke von 10 bis 30 SpielerInnen ausgelegt.

  • ab 15 Jahre
  • Dauer: ca. 1,5 Stunden (45-50 Minuten Spiel, 40-45 Minuten Nachbereitung)

Das Computergame „Deine Stimme“ sensibilisiert für populistische und antidemokratische Strömungen in der Politik. Die SchülerInnen trainieren ihre Urteilskompetenz beim Rezipieren von politischen Medieninhalten. Das Game ist in einer fiktiven, aber nicht allzu fernen Zukunft angesiedelt. So werden direkte, parteipolitische Bezüge zur Jetztzeit vermieden. Das Spiel beinhaltet keine Anspielungen oder Bewertungen der deutschen Parteienlandschaft. Die SchülerInnen bewerten Informationen innerhalb der fiktiven Geschichte und lernen, populistische Strategien und antidemokratische Inhalte der Parteien zu erkennen. Das Spiel soll verdeutlichen, dass es für den Erhalt einer stabilen Demokratie entscheidend ist, ob Parteien demokratische und rechtsstaatliche Grundsätze achten oder diese schwächen oder gar untergraben wollen. Es werden mind. fünf SpielerInnen benötigt.

  • ab 13 Jahren, Erwachsene
  • Dauer: 3 Stunden

Die SchülerInnen leiten in Kleingruppen ein fiktives Land. Diese Länder verfügen zu Beginn über unterschiedliche Ressourcen, Wissen und Werkzeuge. Ziel des Spiels ist es, Waren für den Weltmarkt herzustellen und sich im internationalen Austausch zu behaupten.

Durch Verhandeln, Tauschen und Kooperation können Fortschritte erzielt werden – gleichzeitig zeigen Ereignisse und ungleiche Startbedingungen, dass Erfolg nicht für alle gleichermaßen erreichbar ist.

In der abschließenden Auswertung wird deutlich, wie ungerecht globale Voraussetzungen verteilt sind und welche Strategien möglich sind, an die benötigten Ressourcen für die Warenherstellung zu gelangen. So bekommen die SchülerInnen einen Einblick in verschiedenste Themen, wie (Un-)gerechtigkeit, Handel und politisches Geschehen der heutigen globalisierten Welt.

  • ab 14 Jahren
  • Dauer: 1,5-3 Stunden

Über 12 Runden seid ihr die Regierung eines Landes. Führt es in eine nachhaltige Zukunft!
Ecopolicy ist ein Computersimulationsspiel bei dem die SchülerInnen vernetztes Denken lernen. In einem Industrieland sind 8 Parameter, z.B. Umweltbelastung, Lebensqualität, Bevölkerungswachstum vorgegeben, die den Zustand des Landes beschreiben. Die SpielerInnen können aber nur 4 dieser Parameter direkt beeinflussen. Über ein komplexes Wirkungsnetzwerk können sie dann die Auswirkungen ihrer Entscheidungen auf alle 8 Lebensbereiche verfolgen. Ziel ist es, eine möglichst hohe Lebensqualität im Land zu erreichen.

Die SchülerInnen besprechen und entscheiden ihre Maßnahmen selbständig in der Kleingruppe und müssen in jeder Runde mit einer neuen Ausgangslage weiterarbeiten.

  • ab 9 Jahre
  • Dauer: 1,5-2 Stunden

In den Werteworkshops sollen sich die Kinder auf spielerische und kreative Weise mit ihrem eigenen Wertekompass auseinandersetzen. Was ist Verantwortung, wie kann ich Verantwortung übernehmen? Wie können wir auch bei unterschiedlichen Ansichten zusammenhalten? Was ist wichtig für eine Gemeinschaft?

Entscheidet Euch für ein spannende Version unseres Werteworkshops

  • Berufe der Zukunft – Die Kinder entwickeln zukünftige Berufsbilder als Antwort auf den Klimawandel und reflektieren dabei ihre persönliche Verantwortung sowie die Bedeutung von Arbeit für das Zusammenleben.
  • Die Rechte der Kaninchen – Anhand der Bedürfnisse von Kaninchen erarbeiten Kinder, wer Verantwortung für ein gutes Leben trägt, und übertragen dieses Verständnis direkt auf die Menschenrechte.
  • Schiffsreise – Während einer fiktiven Sturmsituation müssen die Kinder in Kleingruppen gemeinsam entscheiden, welchen Wert sie als Ballast abwerfen, um zu erkennen, welche Werte für das friedliche Zusammenleben unverzichtbar sind.
  • Stadt der Zukunft – Die Kinder planen eine Stadt, die einen spezifischen Wert (wie Demokratie oder Frieden) verkörpert, und definieren notwendige Grundlagen, damit dieser Name würdig getragen werden kann.
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