Nachhaltiger Konsum
Die Rhön ist durch die Globalisierung weltweit vernetzt. Im Supermarkt gibt es die gleichen Produkte wie überall, die Jugendlichen tragen die gleiche Kleidung und hören die gleiche Musik. Welche Auswirkungen das hat, lernen die TeilnehmerInnen beim Bestimmen ihres „Ökologischen Fußabdrucks“ oder beim Nachvollziehen der Reise eines T-Shirts.
Besuch im Fränkischen Freilandmuseum mit Bildungsmoduel
- 1. April bis 9. November möglich
- ab 6 Jahren (max. 20-25 Personen)
- Dauer: 1,5 – 2,5 Stunden
- in Kooperation mit dem Fränkischem Freilandmuseum Fladungen
Im Fränkischen Freilandmuseum Fladungen begegnet ihr originalen und originalgetreu rekonstruierten Bauernhäusern, Handwerkswerkstätten und Alltagsobjekten aus drei Jahrhunderten. In den Bildungsmodulen des Fränkischen Freilandmuseums entdeckt ihr, wie Menschen im Frankenland vor langer Zeit lebten, arbeiteten und ihre Umwelt prägten.
Sauber? Wäsche waschen um 1900: Wie wurde früher die Wäsche ohne Maschine sauber? Ausgestattet mit Kernseife, Waschbrett und Wäschestampfer wascht ihr hartnäckigste Flecken selbst ab – und erfahrt, wie Alltag ohne Badezimmer funktionierte.
Heute „in“, früher Alltag – Selbstversorgung auf dem Land: Welche Lebensmittel wurden angebaut, verarbeitet und gelagert? Besucht Keller und Kammern, verkostet Sauerkraut, Essiggurken und Hutzelapfel – und entdeckt Traditionen der ländlichen Selbstversorgung.
Denkfabrik Globalisierung
- ab 13 Jahren, Erwachsene
- Dauer: 3 Stunden
Die SchülerInnen leiten in Kleingruppen ein fiktives Land. Diese Länder verfügen zu Beginn über unterschiedliche Ressourcen, Wissen und Werkzeuge. Ziel des Spiels ist es, Waren für den Weltmarkt herzustellen und sich im internationalen Austausch zu behaupten.
Durch Verhandeln, Tauschen und Kooperation können Fortschritte erzielt werden – gleichzeitig zeigen Ereignisse und ungleiche Startbedingungen, dass Erfolg nicht für alle gleichermaßen erreichbar ist.
In der abschließenden Auswertung wird deutlich, wie ungerecht globale Voraussetzungen verteilt sind und welche Strategien möglich sind, an die benötigten Ressourcen für die Warenherstellung zu gelangen. So bekommen die SchülerInnen einen Einblick in verschiedenste Themen, wie (Un-)gerechtigkeit, Handel und politisches Geschehen der heutigen globalisierten Welt.
Ecopolicy - Kybernetisches Strategiespiel
- ab 12 Jahren
- Dauer: 1,5-3 Stunden
Über 12 Runden seid ihr die Regierung eines Landes. Führt es in eine nachhaltige Zukunft!
Ecopolicy ist ein Computersimulationsspiel bei dem die SchülerInnen vernetztes Denken lernen. In einem Industrieland sind 8 Parameter, z.B. Umweltbelastung, Lebensqualität, Bevölkerungswachstum vorgegeben, die den Zustand des Landes beschreiben. Die SpielerInnen können aber nur 4 dieser Parameter direkt beeinflussen. Über ein komplexes Wirkungsnetzwerk können sie dann die Auswirkungen ihrer Entscheidungen auf alle 8 Lebensbereiche verfolgen. Ziel ist es, eine möglichst hohe Lebensqualität im Land zu erreichen.
Die SchülerInnen besprechen und entscheiden ihre Maßnahmen selbständig in der Kleingruppe und müssen in jeder Runde mit einer neuen Ausgangslage weiterarbeiten.
nachhaltiger Konsum – Kleine Schritte, große Wirkung
- alle Altersgruppen
- Dauer: 1 – 2,5 Stunden
Eine gute Tat am Tag! – Mit kleinen Schritten fängt es an. Wir zeigen euch, wie Nachhaltigkeit im Alltag machbar ist.
Welche Auswirkungen haben mein Konsum, meine Ernährung, meine Mobilität (Transport) und mein Wohn- & Lebensstil?
Der ökologische Fußabdruck zeigt, wie viel Fläche für den Lebensstil einer Person benötigt wird. An unserer großen Wandinstallation könnt ihr die ökologischen Fußabdrücke verschiedener Länder miteinander vergleichen – aber auch mit eurem persönlichen.
Doch wir gehen noch einen Schritt weiter: Der ökologische Handabdruck misst, wie individuelle Handlungen CO₂-Emissionen und Ressourcenverbrauch tatsächlich reduzieren können. Welche Hürden und Hebel gibt es dabei? Erkennt, welchen Einfluss eure täglichen Entscheidungen haben und wie wir durch unser Handeln einen positiven Effekt für uns und die Umwelt schaffen können. Denn wir glauben an kleine Schritte mit großer Wirkung.
Recycling, Upcycling, Cradle to Cradle – Was hat es damit auf sich?
- alle Altersgruppen
- Dauer: 2 – 3 Stunden
Wir lernen Strategien zur Müllvermeidung, schauen uns die Weiterverarbeitung von Müll an und probieren uns an Upcycling-Projekten.
Täglich produzieren wir Müll, auch bei unserem Aufenthalt in der Umweltbildungsstätte. In einem Lernzirkel sehen wir, was aus unserem Müll wird. Außerdem lernen wir, welche Möglichkeiten es gibt, Müll zu vermeiden und wie aus vermeintlichem „Abfall“ nützliche Dinge entstehen können. Ein Einblick in die Entsorgungsfirma in Schönau zeigt uns, wie angefallener Müll weiterverarbeitet wird.