Da Nachhaltigkeit inzwischen zu einem Aushängeschild für viele Unternehmen geworden ist, freut sich unser Haus neben den Besuchen von Schulklassen auch immer wieder über Berufsschulklassen und Gruppen aus Betrieben. In der letzten Woche konnten wir Meisterschüler der Josef-Greising-Schule in Würzburg und eine Gruppe Auszubildender des Werkzeugherstellers Kennametal begrüßen.

Anders als bei Schulklassen kann mit Auszubildenden und Meisterschülern tiefer in die Auswirkungen von Betrieben auf die Umwelt eingegangen werden. Hierzu bieten wir ein eigenes Modul „berufliche Umweltbildung“ an, was wir in der letzten Woche mit der Auszubildendengruppe von Kennametal durchgeführt haben.

Ziel dieses Moduls ist es, den TeilnehmerInnen den Begriff Nachhaltigkeit mit seinen drei Dimensionen sozial, ökonomisch und ökologisch näher zu bringen. Nach einem kurzen theoretischen Input haben die TeilnehmerInnen in Gruppen die Aufgabe ein Modell eines nachhaltigen Produktes aus verschiedensten Materialien zu erstellen und dessen Nachhaltigkeit in den drei Dimensionen zu begründen. Die Auszubildenden zeigten bei dieser Aufgabe sehr viel Kreativität und Interesse. Die einfallsreichen Ideen reichten dabei von Alltagsgegenständen, wie einer Thermoskanne aus recycelten Materialien oder einer ökologischen Badelatsche, bis zu größeren Ideen, wie einem Energiewäldchen (s. Bilder).

Im zweiten Teil des Moduls beschäftigten sich die TeilnehmerInnen mit den verschiedensten Auswirkungen, die ein Betrieb im negativen aber auch positiven Sinne auf die Umwelt hat. In Kleingruppen konnten die Auszubildenden viele Aspekte benennen. Darunter waren allgemeine Punkte, wie Energie, Abwasser und die Müllentsorgung, aber auch speziellere, auf die Metallverarbeitung bezogene Aspekte, wie die Instandhaltung der Maschinen oder die Trennung und Entsorgung von verwendeten Chemikalien.  Insgesamt war auch der Austausch der Auszubildenden der verschiedenen Standorte des Betriebs Kennametal anregend. So konnten den Auszubildenden, neben dem für alle Standorte geltenden Umweltmanagement-System, auch verschiedene kleinere Projekt, wie die betriebliche Organisation von Fahrgemeinschaften auf dem Arbeitsweg, näher gebracht werden. Die Übung gab im Anschluss den Anstoß zu belebten Diskussionen, wie die eigenen Betriebsabläufe ökologischer und effizienter gestaltet werden könnten.

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